Kommunismus: Jugoslawien

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Gegen die italienische und deutsche Besetzung während des Zweiten Weltkriegs bildete sich in Jugoslawien eine starke Widerstandsbewegung, die sich als königstreue Partisanen unter D. Mihailovic und als kommunistische Volksbefreiungsarmee unter Josip Broz (genannt Tito) auch untereinander blutig bekämpften. Nach dem Zusammenbruch Italiens 1943 gewann Tito die Oberhand.


Einer seiner Partisanen wird auf diesem Geldschein der Demokratischen Föderation Jugoslawien aus dem Jahre 1944 abgebildet.


Jugoslawien, 1.000 Dinar, 1944, P-66b


In der umstrittenen Küstenzone von Istrien, Fiume und Slowenien gab es lokale, auf Lire lautende Ausgaben der dortigen Genossenschaftsbank


Küstengebit von Istrien, Fiume und Slowenien, 20 Lire, 1945, P-R 4a


1946 wird das Land zur Föderativen Volksrepublik. Landwirtschaft und Industrie werden zum beherrschenden Thema auf den Banknoten.


Jugoslawien, 100 Dinar, 1953, P-68 (Rückseite), Ernte


Jugoslawien, 100 Dinar, 1953, P-68 (Vorderseite), Lokomotivbau


Fünf Jahre nach Titos Tod (1980) erschien eine Banknote mit seinem Portrait.

Jugoslawien, 5.000 Dinar, 1985, P-93a


Jugoslawien bezeichnete sich zwar als "sozialistisch", verfolgte aber nicht den von Moskau vorgegebenen Kurs. Das Land sah sich stets als betont blockfrei. Im Verband der Blockfreien Staaten nahm Jugoslawien stets eine internationale Führungsrolle ein und wurde von den gleichgesinnten Ländern sehr respektiert.


Die Republik Guinea würdigte einen Staatsbesuch Titos sogar auf einer Banknote.

Republik Guinea, 500 Sylis, 1980, P-27a



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