Maria Montessori

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Biographie von Maria Montessori

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Maria Montessori wurde 1870 in Chiaravalle in Italien geboren.
Gegen erhebliche Widerstände der bisher ausschliesslich männlichen Fakultät begann sie 1892 ein Medizinstudium an der Universität Rom, das sie 1896 abschloss. Sie arbeitete danach als Ärztin in der Psychiatrie, wo sie mit behinderten Kindern in Kontakt kam.
Das Bahnbrechende ihrer Leistung bestand darin, dass sie sich mit der ärztlichen Praxis der damaligen Zeit nicht zufriedengab, sondern eigene pädagogische Ansätze entwickelte, um diesen behinderten Kindern bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Der Erfolg ihrer auf praktisch-sinnliche Unterweisung gerichteten Arbeit war so groß, dass sie sich ab 1910 ausschliesslich der Kindererziehung widmen konnte und ihr System weltweit verbreiten konnte.
Im Deutschen Reich wurde 1922 die erste Montessori-Schule gegründet, zehn Jahre später - 1932 - waren es allein in Berlin schon 18 solcher Schulen. Nach der Machtergreifung durch die NSDAP wurde diese Entwicklung jedoch abrupt beendet.
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs konnte der Ansatz Maria Montessoris auch in anderen Ländern nicht richtig wiederbelebt werden.
1952 ist sie in den Niederlanden gestorben.


Italien: P-0114c, 1.000 Lire, 1990, Porträt Maria Montessori

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