Benito Juárez

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Biographie von Benito Juárez

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Benito Juárez wurde 1806 geboren. Trotz seiner indianischen Herkunft wurde er 1855 Justizminister und ab 1858 Präsident Mexikos. Als Führer der radikalen Liberalen bekämpfte er den Einfluss der Kirche und der Großgrundbesitzer. Seine Ideen und Vorstellungen sind in der Verfassung von 1857 dargelegt, die die Trennung zwischen Staat und Kirche festlegte.
1861 verkündete Juárez einen zweijährigen Zahlungsaufschub für Staatsschulden. Dies rief in Europa, in Großbritannien, Spanien, aber besonders in Frankreich Empörung und Widerstand seitens der Regierungen hervor. Napoleon III gelang es, Erzherzog Maximilian, den jüngeren Bruder des österreichischen Kaisers Franz Joseph zu überreden, die Rolle des Kaisers von Mexiko zu spielen. Frankreich verknüpfte damit mehrere Hoffnungen: man wollte zur Zeit der Sezessionskriege im nördlichen Nachbarland die USA schwächen, Mexiko wäre ein Vasall Frankreichs geworden und in Europa wären die Bindungen zwischen Frankreich und Österreich tiefer geworden. Am 12.06.1864 zog Maximilian mit französischer Militärunterstützung in Ciudad de Mexico ein und errichtete das Kaiserreich Mexiko. Juárez und mit ihm das Volk wehrten sich gegen die Fremdherrscher, die am 19.06.1867 nach der Erschießung Maximilians endgültig aus Mexiko vertrieben werden konnten.
Juárez wurde wieder als rechtmäßiger Präsident über ganz Mexiko eingesetzt und konnte sein Amt bis zu seinem Tode 1872 ausüben.


Mexico: P-67a, 50 Pesos, 05.07.1978, Porträt Benito Juárez

20 Pesos