St. Kitts und Nevis: Brimstone Hill

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Brimstone Hill


Das englische Fort Brimstone Hill auf der Insel St. Kitts gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe; sie gilt als eine der am besten erhaltenen Festungen Amerikas. Der gesamte Berg wurde zum Nationalpark ernannt.
Die Insel St. Kitts war zwischen 1627 und 1713 zur Hälfte von Frankreich und zur Hälfte von Großbritannien besetzt. Die Festung wurde von ca. 1690 bis 1790 in nahezu 100 Jahren von Sklaven errichtet, die aus Afrika in die Karibik gebracht wurden und sollte die britischen Besitztümer der Insel schützen. Aber gerade an der Größe des Forts kann man die Bedeutung der Insel im 17. und 18. Jahrhundert erkennen.
1782 wurde das Fort von einer Übermacht französischer Soldaten belagert, die eingeschlossenen Briten konnten 100 Tage der Belagerung widerstehen, mussten sich aber schließlich ergeben.
Heute wird das Fort von vielen Touristen besucht, die auf die Insel kommen. In der Festung gibt es verschiedene Ausstellungen zur Geschichte des Gebäudes und der Insel, die auch in besonderem Maße auf das Leiden der afrikanischen Sklaven Bezug nimmt.


Ostkaribische Währungsgemeinschaft: P-45l, 50 Dollars, 2003, Rückseite, links mit der Abbildung von Brimstone Hill

Ostkaribik P-45l Rs.jpg