Brunei: Botanik auf Polymerbanknoten

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Auf den Polymerbanknoten von Brunei wurden heimische Pflanzen aus Brunei dargestellt, es handelt sich im einzelnen um:

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  • Pick-0022, 1 Ringgit 1996
  • Simpur Gajah (Riverside Simpur)



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  • Pick-0023, 5 Ringgit 1996
  • Somboi Somboi (Pitcher Plant)
  • Pitcher Plant, sind Westaustralische Kannenpflanzen und die einzige Art der Familie der Zwerkkruggewächse (Cephalotaceae) innerhalb der Ordnung der Sauerkleeartigen (Oxalidales). Kannenpflanzen sind Fleischfressende Pflanzen. 1791 wurde diese Art vom schottischen Botaniker Archibald Menzies während einer Expedition entdeckt. Der Franzose Jacques Julien Houtton de La Billardière hatte diese im Jahre 1806 erstmalig beschrieben.



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  • Pick-0024, 10 Ringgit 1996
  • Keladi Lanut (Purple Leafed Forest Yam)
  • Hier handelt es sich um Yampflanzen, diese sind Heil- und Nutzpflanzen. Yams ist hauptsächlich in den Tropen verbreitet. Yams wird wegen ihrer essbaren Wurzelknollen/Rhizome als Nahrungsmittel angepflanzt und kann mit der bekannten Kartoffel verglichen werden.



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  • Pick-0024, 10 Ringgit 2007
  • Tapak Kuda Laut (Ipomoea Pes-Capre)
  • Tapak Kuda Laut ist eine bodendeckende Kriechpflanze die an den weiten Teilen der Strände Bruneis zu finden ist.



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  • Pick-0028, 50 Ringgit 2004
  • Tepus Kantan (Etlingera Solaris)
  • Es handelt sich hier um einen Vertreter der Ingwergewächse.



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  • Pick-0029, 100 Ringgit 2004
  • Kuduk-Kuduk (Melastoma Malabathricum)
  • Es handelt sich hier um einen Vertreter der mediterranen Schwarzmundgewächse.



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  • Pick-Neu, 500 Ringgit 2006
  • Orthosiphon aristatus (Kucing Misai)
  • Heilpflanze, auch Katzenbart genannt. Die ausdauernde, 40 bis 80 cm hoch wachsende, krautige Pflanze besitzt einen vierkantigen Stängel und längliche Blätter mit grob gesägtem bis gezähntem Rand. Auf der hell graugrünen Blattunterseite erkennt man die kräftig hervortretende Nervatur und drüsige Punktierung. Die blauen bis hellvioletten Lippenblüten sind in Quirlen angeordnet. Charakteristisch sind die auffallend langen Staubblätter, die an einen Katzenbart erinnern. Medizinisch verwendet werden die kurz vor der Blüte gesammelten und getrockneten Blätter und Stängelspitzen.



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  • Pick-Neu, 1000 Ringgit 2007
  • Akar Bilaran (Merremia Borneensis)
  • Traditional Herbs, eine winterharte asiatische Arznei- und Heilpflanze.



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  • Pick-Neu, 10.000 Ringgit 2006
  • Pangarut; Timun Dendang (Passoflora Foetida)
  • Kaum eine andere Passionsblume ist so verbreitet und hat so viele Varianten wie passiflora foetida. Besonders auffällig sind die fiederspaltigen Deckblätter, die auch den besonderen Reiz dieser Pflanze ausmachen. Reibt man an den Blättern verströmen sie einen unangenehmen Geruch, von stinkend kann aber keine Rede sein. Dennoch trägt sie den deutschen Namen "Stinkende Passionsblume". Je nach Varietät ist die Pflanze mehr oder weniger stark behaart. Passiflora foetida ist ein mmergrüner, mehrjähriger Ranker bis zu 5 m mit 3- oder auch 5-gelappten, bis zu 15 cm langen und 16 cm breiten, glänzend tiefgrünen, leicht behaarten Blättern mit gesägten Blatträndern. Die Kelch- und Kronblätter sind weiß mit blaßrosa Tupfen und leicht behaart. Der Strahlenkranz ist innen ebefalls weiß, variiert jedoch von Art zu Art bis purpur mit leicht violetten Rand. Am Abend schließt sich die Blüte wieder und wird von den stacheligen grünen Kelchblättern eingeschlossen.