Natürliche Wasserzeichen: Unterschied zwischen den Versionen

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"Natürliche Wasserzeichen" wurden während der Papierherstellung mit Hilfe des Egoutteurs hergestellt. Hierbei handelt es sich um eine leichte Sieb- oder Wasserzeichenwalze, die mit einem Kupfer- oder Bronzesieb bespannt ist. Sie befindet sich in der Siebpartie der Papiermaschine kurz vor den Saugern bzw. kurz nach den ersten Saugern. Dort wälzt sie, lediglich durch die Rollreibung der Walze angetrieben auf der Papierbahn ab, die an dieser Stelle dick genug, auf dem Sieb schon leicht verfestigt und an der Oberseite noch flüssig genug ist, um durch Stoffverdrängung oder Stoffansammlung mittels der Erhöhungen oder Vertiefungen der Walze ein scharfes Wasserzeichen entstehen zu lassen. Die Konturen des Wasserzeichens zeichnen sich im fertigen Papier negativ hell ab. Egoutteurwasserzeichen sind immer (echte) Verdrängungswasserzeichen.
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"Natürliche Wasserzeichen" wurden während der Papierherstellung mit Hilfe des Egoutteurs hergestellt. Hierbei handelt es sich um eine leichte Sieb- oder Wasserzeichenwalze, die mit einem Kupfer- oder Bronzesieb bespannt ist. Sie befindet sich in der Siebpartie der Papiermaschine kurz vor den Saugern bzw. kurz nach den ersten Saugern. Dort wälzt sie, lediglich durch die Rollreibung der Walze angetrieben auf der Papierbahn ab, die an dieser Stelle dick genug, auf dem Sieb schon leicht verfestigt und an der Oberseite noch flüssig genug ist, um durch Stoffverdrängung oder Stoffansammlung mittels der Erhöhungen oder Vertiefungen der Walze ein scharfes Wasserzeichen entstehen zu lassen. Die Konturen des Wasserzeichens zeichnen sich im fertigen Papier negativ hell ab. Egoutteurwasserzeichen sind immer (echte) Verdrängungswasserzeichen.<br>
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Bei der Papierherstellung entstehen verfahrensbedingt also zwei unterschiedliche Seiten, die Siebseite und die Filzseite. Das Wasserzeichen befindet sich auf der Filzseite. Einseitige Drucke sollten immer auf der glatteren Filzseite erfolgen.  
 
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Bei gewöhnlichen Papierarten bestand die Oberfläche des Egoutteurs aus einem feinen glatten Drahtnetz, auf dem Messingbuchstaben mit der Normenbezeichnung für die Bogengröße und dem Namen des Herstellers aufgelötet waren (z.B. NORMAL 3a LOUIS STAFFEL WITZENHAUSEN).
 
Bei gewöhnlichen Papierarten bestand die Oberfläche des Egoutteurs aus einem feinen glatten Drahtnetz, auf dem Messingbuchstaben mit der Normenbezeichnung für die Bogengröße und dem Namen des Herstellers aufgelötet waren (z.B. NORMAL 3a LOUIS STAFFEL WITZENHAUSEN).
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<Center>[[Datei:Normal_3a.JPG|thumb|none|480px|Natürliches Wasserzeichen: Maschinenformat "NORMAL 3a", aus "Die Reichsbank 1876 bis 1910.", Reichsdruckerei, Berlin 1912]]</Center>
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== Maschinenformat ==
Bei der Papierherstellung entstehen verfahrensbedingt also zwei unterschiedliche Seiten, die Siebseite und die Filzseite. Das Wasserzeichen befindet sich auf der Filzseite. Einseitige Drucke sollten immer auf der glatteren Filzseite erfolgen.  
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Bei der Normenbezeichnung für die Druckbögen handelt es sich um die Formatklassen des Maschinenformats, das den Industriestandard für die Verarbeitung von Druckbögen in Druckmaschinen darstellte. Noch heute sind eine Reihe dieser Formatklassen gebräuchlich. Den Formatklassen ist gemeinsam, dass die Bögen nicht quadratisch sind. 
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Daher lassen sich die Bögen auch nur in vier verschiedenen Positionen in eine vorgegebene Druckmaschine einlegen. Dementsprechend werden je Ausgabe einer Note jeweils maximal vier verschiedene Ausrichtungen des Wasserzeichens festgestellt. Abhängig vom konkreten Wasserzeichen (z.B. Flächenmuster, Bänder, Symetrien, Schrift, Kopfwasserzeichen, etc.) und von weiteren Merkmalen des Papiers (Faserstreifen, Schaurand, künstliche Wasserzeichen, etc.) reduzieren sich die Möglichkeiten weiter, weil die Unterschiede entweder nicht erkennbar sind (Symetrien), oder das entstandene Notenformular nicht mehr den verbindlichen Vorgaben entspricht, da sich Wasserzeichen oder Faserstreifen z.B. an der falschen Stelle befinden (Makulatur).
 
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Reichsbank: helle und dunkle Wertzahl "5" mir Ornamenten<br>
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Koppatz: Wertzahl "5", hell und dunkel in oramentalem, senkrechten Band<br>
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Sie sind 7 x 14 cm groß und auf weißem Papier hergestellt. Bei der Durchsicht zeigt das Papier [...], links auf dem Schaurand helle und dunkle Wertzahlen "5" mir Ornamenten.<br>
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Quelle: Bekanntmachung des Präsidenten der Deutschen Reichsbank vom 1.8.1942 betreffend die Ausgabe neure Reichsbanknoten zu 5 Reichsmark mit dem Datum vom 1. August 1942.
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Dieses Wasserzeichen gibt es als Abart auch mit teilweise kopfstehenden 5en. <br>
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=== Distelblätter in ornamentaler Verarbeitung ===
 
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Aktuelle Version vom 9. Januar 2016, 17:43 Uhr


Natürliches Wasserzeichen, andere Benennung für herkömmliche Wasserzeichen beginnend im deutschen Kaiserreich,

Mit Herstellung der Reichsbanknote zu 100 Mark, Ausfertigungsdatum 3. September 1883, setzte die Reichsbank anstelle des bis dahin verwendeten Papiers mit Wasserzeichen das sogenannte Wilcox Papier mit bunten Fasern als neues Sicherungsmerkmal ein. Als Ersatz für das herkömmliche Wasserzeichen wurde auf das Papier ein Unterdruck, das sogenannte "Künstliche Wasserzeichen" aufgebracht.
Seit der Wiedereinführung der herkömmlichen Wasserzeichen auf Reichsbanknoten (Brustbild Kaiser Wilhelm I.) wurden diese von der Reichsbank zur Unterscheidung von den "Künstlichen Wasserzeichen" als "Natürliche Wasserzeichen" benannt.
Obwohl weder die Reichsschuldenverwaltung noch die Hauptverwaltung der Darlehnskassen Zahlungsmittel mit "Künstlichem Wasserzeichen" ausgaben, wurde auch von ihnen bei der Beschreibung der Reichskassenscheine und der Dahrlehnkassenscheine die Bezeichnung "Natürliches Wasserzeichen" verwendet.

Herstellung

"Natürliche Wasserzeichen" wurden während der Papierherstellung mit Hilfe des Egoutteurs hergestellt. Hierbei handelt es sich um eine leichte Sieb- oder Wasserzeichenwalze, die mit einem Kupfer- oder Bronzesieb bespannt ist. Sie befindet sich in der Siebpartie der Papiermaschine kurz vor den Saugern bzw. kurz nach den ersten Saugern. Dort wälzt sie, lediglich durch die Rollreibung der Walze angetrieben auf der Papierbahn ab, die an dieser Stelle dick genug, auf dem Sieb schon leicht verfestigt und an der Oberseite noch flüssig genug ist, um durch Stoffverdrängung oder Stoffansammlung mittels der Erhöhungen oder Vertiefungen der Walze ein scharfes Wasserzeichen entstehen zu lassen. Die Konturen des Wasserzeichens zeichnen sich im fertigen Papier negativ hell ab. Egoutteurwasserzeichen sind immer (echte) Verdrängungswasserzeichen.
Bei der Papierherstellung entstehen verfahrensbedingt also zwei unterschiedliche Seiten, die Siebseite und die Filzseite. Das Wasserzeichen befindet sich auf der Filzseite. Einseitige Drucke sollten immer auf der glatteren Filzseite erfolgen.

Bei gewöhnlichen Papierarten bestand die Oberfläche des Egoutteurs aus einem feinen glatten Drahtnetz, auf dem Messingbuchstaben mit der Normenbezeichnung für die Bogengröße und dem Namen des Herstellers aufgelötet waren (z.B. NORMAL 3a LOUIS STAFFEL WITZENHAUSEN).

Natürliches Wasserzeichen: Maschinenformat "NORMAL 3a", aus "Die Reichsbank 1876 bis 1910.", Reichsdruckerei, Berlin 1912
Natürliches Wasserzeichen: Firmenbezeichnung Louis Staffel Witzenhausen, aus "Die Reichsbank 1876 bis 1910.", Reichsdruckerei, Berlin 1912

Maschinenformat

Bei der Normenbezeichnung für die Druckbögen handelt es sich um die Formatklassen des Maschinenformats, das den Industriestandard für die Verarbeitung von Druckbögen in Druckmaschinen darstellte. Noch heute sind eine Reihe dieser Formatklassen gebräuchlich. Den Formatklassen ist gemeinsam, dass die Bögen nicht quadratisch sind.

Aktuell gebräuchliche Formatklassen des Maschinenformates

Daher lassen sich die Bögen auch nur in vier verschiedenen Positionen in eine vorgegebene Druckmaschine einlegen. Dementsprechend werden je Ausgabe einer Note jeweils maximal vier verschiedene Ausrichtungen des Wasserzeichens festgestellt. Abhängig vom konkreten Wasserzeichen (z.B. Flächenmuster, Bänder, Symetrien, Schrift, Kopfwasserzeichen, etc.) und von weiteren Merkmalen des Papiers (Faserstreifen, Schaurand, künstliche Wasserzeichen, etc.) reduzieren sich die Möglichkeiten weiter, weil die Unterschiede entweder nicht erkennbar sind (Symetrien), oder das entstandene Notenformular nicht mehr den verbindlichen Vorgaben entspricht, da sich Wasserzeichen oder Faserstreifen z.B. an der falschen Stelle befinden (Makulatur).

Bilder

Kaiserkrone mit Lorbeerzweigen


Verwendete Benennungen:
Reichsschuldenverwaltung: von Lorbeerzweigen umgebene Kaiserkrone
Koppatz: Kaiserkrone mit Lorbeerzweigen
Rosenberg: Kaiserkrone mit Lorbeerzweigen
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 8, Kaiserkrone mit Lorbeerzweig

Beschreibung:
Die neuen Reichskassenscheine zu Funfzig Mark sind [...] auf eigenartig geriffeltem Hanfpapier hergestellt, welches als fortlaufendes Wasserzeichen eine von Lorbeerzweigen umgebene Kaiserkrone[...] enthält.
Quelle: Bekanntmachung der Reichsschuldenverwaltung vom 19.6.1899 den Reichskassenschein zu 50 Mark mit Datum 5.1.1899 betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.8




Reichsbank und Reichsadler

Muster: Reichsbank und Reichsadler


Verwendete Benennungen:
Reichsbank:
Koppatz: Reichsbank
Rosenberg: "Reichsbank" und Adler im Halbkreis
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: noch keine Angabe

Beschreibung:
Fortlaufendes dunkles Wasserzeichen, das den stiliserten Reichsadler und darüber zwischen zwei halbkreisförmig gebogenen Linien das Wort "Reichsbank" in großen lateinischen Buchstaben zeigt.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 10. Februar 1925









Kopfbilder

Kopfbild Merkur

Kopfbild: Merkurkopf


Verwendete Benennungen:
Reichsschuldenverwaltung: nach rechts blickender Merkurkopf
Koppatz: Merkurkopf
Rosenberg: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 2, Merkurkopf

Beschreibung:
Auf der linken oberen Hälfte der Vorderseite ist das nur mit einem leicht schraffierten Überdruck versehene natürliche Wasserzeichen, ein nach rechts blickender Merkurkopf, sichtbar.
Quelle: Bekanntmachung der Reichsschuldenverwaltung vom 7. November 1907

Schuster/Riedl, Nr.2




Brustbild Kaiser Wilhelm I.

Brustbild: Kaiser Wilhelm I. und Wertzahl 100


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Brustbild Kaiser Wilhelm I.
Koppatz: Wilhelm I.
Rosenberg: Kopf Kaiser Wilhelms I. und Wertzahl 100
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 4, Brustbild Kaiser Wilhelm I. u. "100" in Einfassung

Beschreibung:
... das Brustbild Kaiser Wilhelms I in eigener Art und darunter ein von lichten Punkten umgebenes, dunkel umrandetes Oval mit der hellen Zahl 100.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 10. Februar 1911

Schuster/Riedl, Nr.4




Kopfbild Albrecht Daniel Thaer

Kopfbild: Albrecht Daniel Thaer


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kopfwasserzeichen (Albr. Dan. Thaer)
Koppatz: Kopfwasserzeichen A. D. Thaer
Rosenberg: Wz. Kopf A. Thaers
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: keine Angabe

Beschreibung:
Bei der Durchsicht zeigt das Papier, von der Vorderseite aus gesehen, links auf dem Schaurande ein Kopfwasserzeichen (Albr. Dan. Thaer) und im bedruckten Felde als weiteres Wasserzeichen die große Wertzahl "10".
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 3. Januar 1931



Kopfbild Werner von Siemens

Kopfbild: Werner von Siemens


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kopfwasserzeichen (Werner von Siemens)
Koppatz: Kopfwasserzeichen W. v. Siemens
Rosenberg: Wz. Kopf Werner von Siemens
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: keine Angabe

Beschreibung:
Bei der Durchsicht zeigt das Papier, von der Vorderseite aus gesehen, links auf dem Schaurande ein Kopfwasserzeichen (Werner von Siemens) und im bedruckten Felde als weiteres Wasserzeichen die große Wertzahl "20".
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 13. Dezember 1930



Kopfbild David Hansemann

Kopfbild: David Hansemann


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kopfwasserzeichen (David Hansemann)
Koppatz: Kopfwasserzeichen D. Hansemann
Rosenberg: Wz. Kopf David Hansemanns
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: keine Angabe

Beschreibung:
Das Papier zeigt in der Durchsicht, von der Vorderseite aus gesehen, links auf dem Schaurande ein Kopfwasserzeichen (David Hansemann) und im bedruckten Teil die große Wertzahl "50".
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 7. März 1934



Kopfbild Justus von Liebig

Kopfbild: Justus von Liebig


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kopfwasserzeichen (Justus Liebig)
Koppatz: Kopfwasserzeichen J. v. Liebig
Rosenberg: Wz. Kopf Justus Liebigs
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: keine Angabe

Beschreibung:
Das Papier zeigt in der Durchsicht, von der Vorderseite aus gesehen, links auf dem Schaurande ein Kopfwasserzeichen (Justus Liebig) und im bedruckten Teil die große Wertzahl "100".
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 27. Mai 1936



Kopfbild Carl Friedrich Schinkel

Kopfbild: Carl Friedrich Schinkel


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kopfwasserzeichen (Carl Friedrich Schinkel)
Koppatz: Kopf Carl Friedrich Schinkel
Rosenberg: Wz. Kopf von Schinkel
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: keine Angabe

Beschreibung:

Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 1. Oktober 1936



Streifen mit Wertzahl

Wertzahl 5 als Band

Streifen: Wertzahl 5 als Band


Verwendete Benennungen:
Reichsschuldenverwaltung:
Koppatz: Wertzahl "5" im senkrechten Spiralband
Rosenberg: Wertzahl 5 im Spiralband
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 1, Raupe mit eingezeichnete 5

Beschreibung:
Die neuen Reichskassenscheine zu Fünf Mark sind [...] auf geriffeltem Hanfpapiere hergestellt, das als laufendes Wasserzeichen die sich überall wiederholende Ziffer 5 zwischen Bindelinien [...] enthält.
Quelle: Bekanntmachung der Reichsschuldenverwaltung vom 14.4.1906 den Reichskassenschein zu 5 Mark mit Datum 30.10.1904 betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.1




Wertzahlen 5 mit Ornamenten

Streifen: helle und dunkle Wertzahlen "5" mir Ornamenten (rechts Abart)


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: helle und dunkle Wertzahl "5" mir Ornamenten
Koppatz: Wertzahl "5", hell und dunkel in oramentalem, senkrechten Band
Rosenberg: Wertzahl "5"
Keller/Lehrke:
Schuster/Riedl:

Beschreibung:
Sie sind 7 x 14 cm groß und auf weißem Papier hergestellt. Bei der Durchsicht zeigt das Papier [...], links auf dem Schaurand helle und dunkle Wertzahlen "5" mir Ornamenten.
Quelle: Bekanntmachung des Präsidenten der Deutschen Reichsbank vom 1.8.1942 betreffend die Ausgabe neure Reichsbanknoten zu 5 Reichsmark mit dem Datum vom 1. August 1942.

Anmerkung:
Dieses Wasserzeichen gibt es als Abart auch mit teilweise kopfstehenden 5en.



Wertzahl 100 Mark in zwei Streifen

2 Streifen: Wertzahl 100*M* und 100+M+


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: "100+Mark+"..." rechts hell, links dunkel
Koppatz: Wertbezeichnung "100+M+" und "100*M*" hell und dunkel in senkrechten Bändern
Rosenberg: "100 M"
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 13, "100* M* ...." rechts hell, links dunkel

Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.13




Wertzahl 500 M als Kordel

Streifen: Wertzahl 500M* als Kordel


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl 500 M ; Wertbezeichnung als Spiralband 500M
Koppatz: Wertbezeichnung "500 M*" hell und dunkel als senkrechtes Spiralband
Rosenberg: "500 M"
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 13, "500 M* " in zwei Bändern kordelartig verschlungen. abwechselnd hell und dunkel

Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.14




Wertzahl 1000 Mark als Kordel

Streifen: Wertzahl 1000 Mark als Kordel


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: 1000 Mark in zwei Bändern kordelartig verschlungen abwechselnd hell und dunkel
Koppatz: Wertbezeichnung "1000 Mark", dunkel als senkrechtes Spiralband
Rosenberg : "1000 Mark" im Spiralband
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 37,"1000" kordelartig verschlungen

Beschreibung:
... ein bandförmiges Wasserzeichen..., das in dunkler Schrift abwechselnd die Wertangabe "1000" und das Wort "Mark" trägt.
Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 21. September 1923 die neue Reichsbanknote zu 1 Mrd Mark betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.37




Wertzahl 5000 Mark als Kordel

Streifen: Wertzahl 5000 Mark als Kordel


Verwendete Benennungen:
Reichsbank:
Koppatz: Wertzeichen "5000 Mark" als senkrechtes Spiralband
Rosenberg : "5000" im Spiralband
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 38, Wertzahl "5000" hell

Beschreibung:
... ein bandartiges Wasserzeichen ..., das in dunkler Schrift abwechselnd die Wertzahl "5000" und das Wort "Mark" trägt.
Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 25.Oktober 1923 die Reichsbanknote zu 500 Mrd Mark betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.38




Wertzahl 5000 und Mark in Bändern

Streifen: Wertzahl 5000 Mark als Kordel


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl „5000“ hell, „Mark“ dunkel in zwei Bändern kordelartig verschlungen
Koppatz: Wertbezeichnung "5000" (hell) und "Mark" (dunkel) als senkrechtes Spiralband
Rosenberg: "5000 Mark" als Spiralband
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 25 und 34, Wertzahl "5000" hell Mark dunkel in zwei Bändern.
Beschreibung:
Auf der Vorderseite befindet sich ein Schaurand, der [...] das abwechselnd in heller Schrift die Wertziffer "5000" und in dunkler Schrift das Wort "Mark" trägt. Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums die Reichsbanknote zu 5000 Mark mit Datum 19.11.1922 betreffend.




Wertzahl 10000 M als Kordel

Streifen: Wertzahl 10000 M* als Kordel


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl "10 000 M" abwechselnd hell und dunkel
Koppatz: Wertbezeichnung "10000 M*" hell und dunkel als senkrechtes Spiralband
Rosenberg: "10 000 M" im Spiralband
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 30, geschwungene Rauten mit "10 000"
Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.30




Streifen ornamental

Distelblätter in ornamentaler Verarbeitung

Streifen: Ornamentale Distelblätter


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Distelblätter in ornamentaler Verarbeitung
Koppatz: Distel-Streifen
Rosenberg: Distelstreifen
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 33, Diestelblätter in ornamentaler Verarbeitung

Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.33




Eichenlaub mit Kreuzdorn in ornamentaler Verarbeitung

Streifen: Ornamentales Eichenlaub mit Kreuzdorn


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Eichenlaub mit Kreuzdorn in ornamentaler Verarbeitung
Koppatz: Eichenlaub-Kreuzdorn-Streifen
Rosenberg: Eichenlaubstreifen
Keller/Lehrke: Wz 38, Kreuzdornstreifen
Schuster/Riedl: Nr 32, Eichenlaub mit Kreuzdorn in ornamentaler Verarbeitung

Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.32




Flächenmuster mit Wertzahl


Wertzahl 10 Quadrate und Sechsecke

Muster: Wertzahl 10 in Sechsecken


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl "10", Quadrate und Sechsecke
Koppatz: Wertzahl "10", Quadrate und Sechsecke
Rosenberg: Wertzahl 10, Quadrate und Sechsecke
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 6, Wertzahl 10 in Sechsecke


Beschreibung:
Das Wasserzeichen setzt sich aus Quadraten und Sechsecken zusammen, in letzteren tritt die Zahl 10 in vier Wechselstellungen auf.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 21.12.1920 die Reichsbanknote zu 10 Mark mit Datum 6.2.1920 betreffend

Schuster/Riedl, Nr.6




Wertzahl 20 und Mark

Muster: Wertzahl 20 und MARK o


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl „20“ und „Mark“
Koppatz: Wertbezeichnung "20 MARK"
Rosenberg: Wertzahl 20 in Ornamenten
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 3, "20" mit Ornamenten und "Mark"


Beschreibung:
Das Papier ... enthält auf der ganzen Fläche ein natürliches Wasserzeichen, in welchem die Zahl 20 und das senkrecht stehende Wort MARK, je für sich in senkrechten Streifen abwechselnd, sich wiederholen.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 14. Dezember 1916

Schuster/Riedl, Nr.3




Wertzahl 20 in verschlungenen Linien

Muster: Wertzahl 20 in Ranken


Verwendete Benennungen:
Darlehnskassen: Zahl 20 in einer Umrahmung von verschlungenen Linien
Koppatz: Wertzahl "20" und Ranken
Rosenberg: Wertzahl 20 in Ranken
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 7, Wertzahl "20" zwischen verschlungenen Linien


Beschreibung:
Die Darlehnkassenscheine zu 20 M [...] bestehen aus Hanfpapier mit einem fortlaufenden natürlichen Wasserzeichen, das aus verschlungenen Linien gebildet, abwechselnd offene und mit der Zahl 20 gefüllte Felder zeigt.
Quelle: Bekanntmachung der Hauptverwaltung der Darlehnskassen vom 7.8.1814 den Darlehnskassenschein zu 20 Mark mit Datum 5.8.1914 betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.7




Große Wertzahl 20

Wertzahl: Große 20


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Große Wertzahl "20"
Koppatz: Wertzahl 20
Rosenberg: keine Angabe
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: noch keine Angabe


Beschreibung:
Bei der Durchsicht zeigt das Papier, von der Vorderseite aus gesehen, links auf dem Schaurande ein Kopfwasserzeichen (Werner von Siemens) und im bedruckten Felde als weiteres Wasserzeichen die große Wertzahl "20".
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 13. Dezember 1930



Wertzahl 50 im Sechseckgitter

Muster: Wertzahl 50 im Sechseckgitter


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl "50" in zwei verschiedenen Stellungen
Koppatz: Wertzahl "50", Sechseckgitter
Rosenberg: Wertzahl 50 in Ornamenten
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 12, Wertzahl "50" mit Gitterwerk


Beschreibung:
Das Papier enthält [...] enthält ein künstliches Wasserzeichen, welches die Zahl 50 in zwei verschiedenen Stellungen zeigt.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 21.12.1920 die Reichsbanknote zu 50 Mark mit Datum 23.7.1920 betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.12




Wertzahl 100 und RBD


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wertzahl „100“ - „R.B.D.“
Koppatz: Wertzahlen "100 100" und "RBD"
Rosenberg: Wertzahl 100 und RBD
Keller/Lehrke: keine Angabe

Beschreibung:
... Wasserzeichen links und rechts oben die Wertzahl "100", unten die Buchstaben "R. B. D." ...
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 6. August 1876



Große Wertzahl 100

Wertzahl: Große 100


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Große Wertzahl 100
Koppatz: Wertzahl "100"
Keller/Lehrke: keine Angabe
Rosenberg: keine Angabe
Schuster/Riedl: noch keine Angabe

Beschreibung:
Das Papier zeigt in der Durchsicht, von der Vorderseite aus gesehen, links auf dem Schaurande ein Kopfwasserzeichen (Justus Liebig) und im bedruckten Teil die große Wertzahl "100".
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 27. Mai 1936



Wertzahl 1000 und Eintausend Mark


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: „Eintausend Mark“ und Wertzahl „1000“
Koppatz: EIN TAUSEND MARK 1000
Rosenberg: EIN TAUSEND MARK 1000
Keller/Lehrke: keine Angabe

Beschreibung:
... Wasserzeichen: "Eintausend Mark" in hellen, länglichen, dunkel punktierten Felde, mit der Wertzahl "1000" darunter.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 20. Juni 1877



Flächenmuster ornamental

EKAHA-Achterstreifen

Muster: Achterband


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Arabische 8 mit zwei Verbindungslinien
Koppatz: Achterband; EKAHA-Achterstreifen
Rosenberg: Achterstreifen
Keller/Lehrke: Wz 32
Schuster/Riedl: Nr 21, große 8 mit Verbindungslinien

Beschreibung:
Das Wasserzeichen besteht zum Teil aus hellen, zum Teil aus dunklen Linien. Die hellen Linien bilden in Abständen von etwa 1,3 cm aneinandergereihte, durch zwei Parallelen miteinander verbundene Figuren in Form einer arabischen Acht. Zwischen den Figurenreihen verlaufen in gleicher Richtung paarweise die dunklen, zickzackförmigen Linien; zwischen diesen erscheinen die hellen Buchstaben E K A H A mit einem Stern dahinter in fortlaufender Folge.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 7. Dezember 1922

Anmerkung:
Das Wasserzeichen EKAHA-Achterstreifen war ein Hauswassereichen der Druckerei Edler & Krische. Die Zeichenkette EKAHA ist die Lautschrift der Anfangsbuchstaben des Firmen-Kürzels: E wie Edler, Ka wie Krische, Ha wie Hannover. Produziert wurde das Papier von der Papierfabrik Drewsen in Lachendorf.

Schuster/Riedl, Nr.21




Hakensterne

Muster: Hakensterne


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Z- und Sternmuster mit G und D
Koppatz: G-D-Muster; Giesecke-Z-Muster; Hakensterne
Rosenberg: Hakensterne
Keller/Lehrke: Wz 47, Giesecke-Z-Muster, Gisecke & Devrient-Z-Haken-Muster
Schuster/Riedl: Nr 22, großes Wz-Muster, Sterne mit G und D

Beschreibung:
Das Wasserzeichen besteht aus einem Muster, welches aus gradlinigen Figuren in Form eines "Z" und aus sechseckigen Sternen gebildet wird, innerhalb welcher hell auf dunklem Grunde die Buchstaben "G" und "D" abwechselnd wiederkehren.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 27. September 1922

Anmerkung:
Papier mit diesem Wasserzeichen wurde ursprünglich nur von der Feinpapierfabrik Felix Schoeller & Bausch aus Neu Kaliß für Giesecke & Devrient hergestellt. Nach der Verwendung des Musters bei der Herstellung von Reichsbanknoten, wurde es von einer größeren Anzahl weiterer Firmen produziert und von Giesecke & Devrient nicht mehr benutzt.

Schuster/Riedl, Nr.22




Dornen

Muster: Dornen


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: sphärische Dreiecke
Koppatz: Dornen
Rosenberg: Dornen
Keller/Lehrke: Wz 28
Schuster/Riedl: Nr 17-19, 26-29, sphärische Dreiecke (Marmormuster)

Beschreibung:
Das Wasserzeichen besteht aus sphärischen Dreiecken, welche die ganze Note in regelmäßiger Unordnung durchziehen und dadurch gekennzeichnet sind, das senkrecht zum kürzesten Schenkel des Dreiecks eine kurze Linie in die Fläche des Deiecks hineinragt.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 2. Oktober 1922







Bogenausrichtung 0°


Bogenausrichtung 90°




Mäander

Muster: Mäander


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Stilisiertes C
Koppatz: Mäander; C-Muster; T-Muster
Rosenberg: Mäander
Keller/Lehrke: Wz 30
Schuster/Riedl: Nr 24, T-Muster, stehend u. liegend

Beschreibung:
... ein Wasserzeichen, das aus dunklen, ineinandergreifenden Linien in Form eines stilisierten C gebildet wird.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 30. Oktobber 1922

Schuster/Riedl, Nr.24




Vierpass

Muster: Vierpass


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Vierpaßmuster
Koppatz: Vierpaß
Rosenberg: Kreuzblüten
Keller/Lehrke: Wz 25
Schuster/Riedl: Nr 5, Vierpaß- oder Sternchenwasserzeichen

Beschreibung:
... ein sich über die ganze Fläche sich wiederholendes, natürliches Wasserzeichen in Form eines Vierpasses von etwa 8 mm Durchmesser.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 22. November 1922

Schuster/Riedl, Nr.05




Verschlungene Vielecke

Muster: verschlungene Vielecke


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Mäanderförmiges Flächenmuster
Koppatz:
Rosenberg: verschlungene Vielecke
Keller/Lehrke: Wz 29
Schuster/Riedl: Nr 16, meanderförmiges Flächenmuster

Beschreibung:
Das Wasserzeichen ... ist ein aus hellen Linien gebildetes, mäanderförmiges, offenes Flächenmuster, in dessen Zwischenräume kleine, ebenfalls aus hellen Linien gebildete Rhomben eingefügt sind.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 23. Oktober 1922

Schuster/Riedl, Nr.16




Gitter mit 8

Muster: Gitter mit 8


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Gitterwerk; Gittermuster mit arabischer Acht
Koppatz: Gitter
Rosenberg : Gitter mit Acht
Keller/Lehrke: Wz 31
Schuster/Riedl: Nr 23/23a, Gitterwerk mit kleiner 8, sehend u. liegend

Beschreibung:
Das Wasserzeichen ... wird aus hellen Linien gebildet, die ein regelmäßig wiederkehrendes Muster in Form eines Gitterwerks mit einer arabischen Acht als Mittelpunkt darstellen.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 7. Dezember 1922

Schuster/Riedl, Nr.23




Kugeln

Muster: Kugeln


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kugelmuster
Koppatz: Ringel
Rosenberg: Ringe
Keller/Lehrke: Wz 34
Schuster/Riedl: Nr 31, Kugel-Wz

Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.31




S-Sterne

Muster: S-Sterne


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Gittermuster mit S
Koppatz: S-Sterne
Rosenberg: Sterne mit einem S darin
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 20, Flockenartiges Wz (Sterne mit S)

Beschreibung:

Schuster/Riedl, Nr.20




Schlangenlinien

Muster: Schlangenlinien


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Schlangenlinien
Koppatz: Wellen
Rosenberg: Wellenlinien
Keller/Lehrke: Wz 33
Schuster/Riedl: Nr 15/15a, Schlangenlinien stehend und liegend

Beschreibung:
Das Wasserzeichen ist hell und besteht aus nebeneinander laufenden Schlangenlinien mit paarweise einander gegenüberstehenden Windungen.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 7. Dezember 1922

Schuster/Riedl, Nr.15




Wellen

Muster: Wellen


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Wellenmuster
Koppatz: Wellen, waagerecht und diagonal
Rosenberg: diagonale Wellenlinien (Reichsdruck-Wellen), waagerechte Wellenlinien
Keller/Lehrke: Nr 39, Reichsdruckerei-Wellenlinien
Schuster/Riedl: Nr 9, Wellenmuster


Beschreibung:
Die neue Reichsbanknote ist aus einem Papier hergestellt, welches ein natürliches Wasserzeichen enthält.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 31.10.1918 die Reichsbanknote zu 50 Mark mit Datum 20.10.1918 betreffend.

Anmerkung:
Dieses ursprünglich für die Reichsdruckerei geschützte Wasserzeichen, war später ein Freihandelsmuster der Papierfabrik Louis Staffel in Witzenhausen.





Schippen


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Schippenmuster
Koppatz: Schippen
Rosenberg: Schippen (Reichsdruck-Wellen)
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 10, Schippenmuster


Beschreibung:
Die neue Reichsbanknote ist aus einem Papier hergestellt, welches ein natürliches Wasserzeichen enthält.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 31.10.1918 die Reichsbanknote zu 50 Mark mit Datum 20.10.1918 betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.10




Sterndreieckmuster

Muster: Dreiecke mit Sternen


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Sterndreieckmuster
Koppatz: Stern-Dreieck-Muster
Rosenberg: Stern-Sechseckmuster
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 11, Dreieckmuster mit Stern im Sechseck (stehend u. Liegend)


Beschreibung:
Die neue Reichsbanknote zu 50 M ist [...] auf einem Papier hergestellt, das als natürliches Wasserzeichen ein über die ganze Fläche des Scheines laufendes Sterndreieckmuster enthält.
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums vom 24.3.1919 die Reichsbanknote zu 50 Mark mit Datum 30.11.1918 betreffend.

Schuster/Riedl, Nr.11




Rauten

Muster: Rauten


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Rautenmuster
Koppatz: Rauten
Rosenberg: Rauten, stehend u. liegend
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 35-36, Rautenmuster (stehend und liegend)


Beschreibung:
Neue Reichsbanknoten zu 50 Millionen Mark [...] sind auf grauem oder Wasserzeichenpapier gedruckt ([...], Rautenmuster, [...]).
Quelle: Bekanntmachung des Reichsbankdirektoriums die Reichsbanknote zu 5000 Mark mit Datum 1.9.1923 betreffend.




Kreuz-Ring

Muster: Vierpass mit Ringen


Verwendete Benennungen:
Reichsbank: Kreuz-Ringmuster
Koppatz: Kreuz-Ringel-Muster
Rosenberg: Kreuzringelmuster
Keller/Lehrke: keine Angabe
Schuster/Riedl: Nr 39, Vierpassringe


Beschreibung:
Quelle: Beschreibung des Reichsbankdirektoriums der Rentenmarkscheine mit Datum 1.11.1923

Schuster/Riedl, Nr.39




  • G. Riedel, Obernigk/Schlesien, Entwurf und Handzeichnung von Wasserzeichen, aus: E. Schuster, Die deutsche Mark Von 1914 - 1924, 7. Auflage, Philatelistischer Verlag Nürnberg, um 1926