Victoriafälle: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die Victoriafälle auf Banknoten)
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Da die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia in der Mitte der Fälle verläuft, ist auf Noten von Rhodesien und Simbabwe der Westteil und auf sambischen Noten der Ostteil der Fälle zu sehen.
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Version vom 20. Juli 2009, 08:11 Uhr

Victoriafälle (westlicher Teil)
Rhodesien P-31b (Rückseite)
Simbabwe P-4d (Rückseite)
Sambia P-7a (Rückseite)

Die Victoriafälle sind ein 110 Meter hoher Wasserfall am Sambesi. Die Einheimischen nennen ihn Mosi-oa-Tunya (donnernder Rauch). Er liegt an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Entdeckt (durch Europäer) wurde der Wasserfall von David Livingstone im November 1855. Er benannte ihn zu Ehren der damals regierenden Königin Victoria Falls. Der gleichnamige Ort entstand 1901 an der Westseite der Fälle und war ursprünglich nur als Provisorium für den Bau einer Eisenbahnbrücke über den Sambesi gedacht. Als die Brücke 1905 fertiggestellt war, wurde der Ort nicht verlassen, sondern ausgebaut, auf der Ostseite entstand zudem der Ort Livingstone (zeitweilig Hauptstadt der Kolonie Nordrhodesien).

Die Victoriafälle sind eine Laune der Natur. Der Sambesi, kurz vor dem Wasserfall nur 500 Meter breit, stürzt über eine Breite von 1700 Metern 110 Meter tief in den Abgrund. Wie der Graben entstanden ist, ist geologisch noch nicht vollständig geklärt. Der Fluss frisst sich kontinuierlich tiefer in den Sandstein. Gleichzeitig wandert die Kante der Wasserfälle durch Erosion Richtung Norden. Die Wassermengen schwanken gewaltig. Sind es bei extremer Trockenheit etwa 170 m³/s, die den Wasserfall hinunter rauschen, so kann die Wassermenge bis auf 10.000 m³/s in der Regenzeit zunehmen.

Touristisch sind die Victoriafälle gut erschlossen. Touren gehen von Livingston (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe) aus. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in beiden Städten. Wer den besonderen Kick sucht und das nötige Kleingeld hat, macht in der Trockenzeit ein Picknick auf der, auf sambischem Gebiet liegenden, Livingston-Insel mitten im Sambesi. Der Besuch der Insel (nur bei Niedrigwasser möglich) ist, aus Gründen des Naturschutzes, auf 60 Besucher am Tag limitiert. Von dort aus kann man direkt am Abgrund im Devil's Pool baden. Nur wenige Zentimeter entfernt stürzt das Wasser des Sambesi 103 Meter in die Tiefe. Auf der Eisenbahnbrücke ist genau in der Mitte eine fest installierte Bungee-Plattform.

Verwaltet werden die Fälle seit 1987 von der Zambezi River Authority mit Sitz in Lusaka. Die Zambezi River Authority besteht zu je 50% aus Vertretern der Länder Sambia und Simbabwe. Wegen der Höhendifferenz erwägen beide Länder seit längerem den Bau eines Wasserkraftwerks, was aber mit dem Status des UNESCO-Weltnaturerbes, das seit 1989 besteht, in Konflikt steht.

Die Victoriafälle auf Banknoten

Da die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia in der Mitte der Fälle verläuft, ist auf Noten von Rhodesien und Simbabwe der Westteil und auf sambischen Noten der Ostteil der Fälle zu sehen.

Land SCWPM-Nr. Wo?
Sambia 3 Rückseite
Sambia 7 Rückseite
Sambia 12 Rückseite
Sambia 22 Rückseite
Sambia 34 Rückseite
Südrhodesien 9 Rückseite
Südrhodesien 11 Rückseite
Südrhodesien 16 Rückseite
Rhodesien & Njassaland 22 Rückseite
Rhodesien 25 Rückseite
Rhodesien 28 Rückseite
Rhodesien 31 Rückseite
Simbabwe 4 Rückseite
Simbabwe 7 Rückseite
Simbabwe 28 bis 32 Rückseite
Simbabwe 40 bis 41 Rückseite
Simbabwe 47 Rückseite
Simbabwe 52 Rückseite
Simbabwe 59 Rückseite
Simbabwe 65 Rückseite, links
Simbabwe 73 Rückseite, links
Simbabwe 91 Rückseite, links

Weblinks

Zambezi River Authority - http://www.zaraho.org.zm/