Bank: National Commercial Bank of Scotland

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National Commercial Bank of Scotland

Die National Commercial Bank of Scotland entstand 1959 durch eine Fusion der Commercial Bank of Scotland und der National Bank of Scotland.
Sie hatte mit einem Kapital von etwa 300 Millionen Pfund und über 400 Bankfilialen eine führende Position im schottischen Finanzwesen inne. Nach der Fusion startete man mit einer intensiven Werbekampagne in den Markt und behauptete 1960, die erste Bank zu sein, die über eine Extrabteilung für Öffentlichkeitsarbeit verfügte.
Sie war auch die erste Bank Schottlands, die den Bankverkehr mit Hilfe von EDV-Systemen zentralisierte. Innovative Neuerungen in diesem Zusammenhang war auch der Druck von Schecks mit magnetischer Tinte und die Automatisierung von Daueraufträgen.
Absolute Neuerung war die Einführung eines Investment Management Service für Aktienkunden, die erstmalige Erstellung von Portfolio-Mappen und der Einsatz von Aktienmarkt-Analysten.
1962 eröffnete man Filialen auf den Orkney-Inseln.
Eine weitere Neuerung war 1964 eine Ladys-for-Ladys Filiale in Edinburgh, in der Frauen ausschliesslich durch weibliches Personal beraten und bedient wurden; bis heute die einzige Bank dieser Art in Grossbritannien und der Welt.
1964 erwarb man zur Stärkung des Handelsbankbereichs die Schroders Ltd. Im selben Jahr übernahm man 46 Filialen der 1836 gegründeten National Bank of Ireland in England und Wales.
Als Ende der Sechziger Jahre das ökonomische Klima wieder schlechter wurde, versuchte man dem mit einem weiterem Wachstum entgegenzuwirken. Es kam zu einer neuen grossen Fusion, diesmal mit der Royal Bank of Scotland. 1969 trat dies Abkommen in Kraft und der Schriftzug der 'National Commercial Bank of Scotland' verschwand von den gültigen schottischen Banknoten.


Schottland: P-269a, 1 Pound, 01.08.1963

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