<td>[[Bild:Essay_Jug_3_1000_vs.jpg|thumb|none|300px|[[Essays: Jugoslawien 3|Jugoslawien 3<br>1000 Dinara ca. 1989<br>Vorderseite]]]]</td>
<td>[[Bild:Essay_Jug_3_1000_rs.jpg|thumb|none|300px|[[Essays: Jugoslawien 3|Jugoslawien 3<br>1000 Dinara ca. 1989<br>Rückseite]]]]</td>
</tr>
</table>
Von den [[Europa:_Jugoslawien#Tito-Noten_ca._1990|Tito-Noten]] sind Andrucke der Wertstufen zu 1, 5, 10, 50, 100, 500, 1000 und 5000 Dinar bekannt. Vieles spricht dafür, dass es sich hier um eine geplante aber nicht mehr fertiggestellte [[Banknotenersatzserie#Jugoslawien|Banknotenersatzserie]] handeln sollte. Dennoch spricht vieles dafür, dass die Vorbereitung weit fortgeschritten war.
* Die Unterschrift verweist auf das Jahr 1978-80.
* Dieser Zeitpunkt fällt mit Titos Tod (4. Mai 1980) zusammen, als man eine Destabiliserung des Landes befürchten musste (die dann auch eingetreten ist!).
* Es sind Andruckproben aller 8 Wertstufen bekannt.
* ertiggestellte Scheine sind aber erst in den 90er Jahren im Handel aufgetaucht man, kann folgern, dass die endgültige "Fertigstellung" der Noten erst zu diesem Zeitpunkt erfolgte, um sie an Sammler abzugeben.
Der Entwurf für einen Zehner und der ausgegebene 50er der Serie von 1946 lassen das Design der Serien 1955-1986 schon vorausahnen.
== Beginnende Inflation Mitte der 80er Jahre ==
Eines Tages - vermutlich in den späten 70ern - wurde mit dem Gedanken gespielt, den jugoslawischen Dinar zu überarbeiten. Es heißt, es habe Entwürfe gegeben für die Wertstufen 20, 50, 100, 500, 1000, 2000 und 5000 Dinar. Zu diesem Zeit waren der 5er (Motiv: Bäuerin) für immer und der 10er (Motiv: Arbeiter) waren aus dem vorübergehen aus dem Umlauf verschwunden und durch Münzen ersetzt worden.
Dennich wurde das Klischee eingesetzt:
Ende der 1980er Jahre begann die Inflation zu galoppieren, der Dinar verlor täglich an Wert. Nun strömten aber 1989 wie jedes Jahr Touristen massenhaft ins Land und wollten Devisen gegen jugoslawisches Papiergeld tauschen. Jugoslawien hatte ein Problem: Der höchste Schein, der 100.000er war zu Beginn der Saison nur noch 10 DM wert. Es war auch nicht möglich, die Masse an Scheinen, die benötigt wurde, innerhalb der geforderten Zeit nachzudrucken und man entschoss sich, einen Schein im Gegenwert von 200 DM auszugeben. Da die Entwicklung einer Banknote vom ersten Entwurf bis zum fertigen Produkt zu lange gedauert hätte, entschloss man sich, auf die Reserveklischees auszuweichen. Im Wesentlichen änderte man nur zwei Dinge: Titos Portrait wurde ausgetauscht und die Zahl 1000 durch die Zahl 2.000.000 ersetzt.
<td>[[Bild:Essay_Jug_2_5000_rs.jpg|thumb|none|300px|[[Essays: Jugoslawien 4.8|Jugoslawien 4.8<br>5000 Dinara 1990<br>Rückseite: Denkmal in Podgarić, heute Kroatien]]]]</td>
</table>
</table>
=== Restjugoslawien um die Jahrtausendwende ===
Die 20er, 50er und 100er hätten - so die Gerüchte - das Motiv weiter behalten. Jeoch wären das Schiff (20 Dinar), das Relief (50 Dinar) und der Friedensreiter (100 Dinar) auf die Rückseite wandern, auf der Vorderseite sollten Portraits erscheinen. Der 1000er und der 2000er hätten wohl das Motiv "Bäuerin" und "Arbeiter" wieder aufgenommen und die höchste Note, der 5000er, hätte Tito gezeigt. Die letzteren beiden Motive sind dann für den 20.000er (!) und den 5000er tatsächlich verwendet worden.
Der Entwurf für einen Zehner und der ausgegebene 50er der Serie von 1946 lassen das Design der Serien 1955-1986 schon vorausahnen.
Beginnende Inflation Mitte der 80er Jahre
Eines Tages - vermutlich in den späten 70ern - wurde mit dem Gedanken gespielt, den jugoslawischen Dinar zu überarbeiten. Es heißt, es habe Entwürfe gegeben für die Wertstufen 20, 50, 100, 500, 1000, 2000 und 5000 Dinar. Zu diesem Zeit waren der 5er (Motiv: Bäuerin) für immer und der 10er (Motiv: Arbeiter) waren aus dem vorübergehen aus dem Umlauf verschwunden und durch Münzen ersetzt worden.
Die 20er, 50er und 100er hätten - so die Gerüchte - das Motiv weiter behalten. Jeoch wären das Schiff (20 Dinar), das Relief (50 Dinar) und der Friedensreiter (100 Dinar) auf die Rückseite wandern, auf der Vorderseite sollten Portraits erscheinen. Der 1000er und der 2000er hätten wohl das Motiv "Bäuerin" und "Arbeiter" wieder aufgenommen und die höchste Note, der 5000er, hätte Tito gezeigt. Die letzteren beiden Motive sind dann für den 20.000er (!) und den 5000er tatsächlich verwendet worden.