Francisco Hernández de Córdoba

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Biographie von Francisco Hernández de Córdoba

Córdoba-Denkmal in Granada

Francisco Hernández de Córdoba (auch Francisco Fernández de Córdova) war ein spanischer Kapitän und Konquistador.
Nachdem 1502 Kolumbus die Küste Nicaraguas entdeckt hatte, gründete Hernández de Córdoba hier die ersten größeren Siedlungen. Die von ihm gegründeten Städte Granada (1523) und León (1524) sollten für lange Zeit die bedeutendsten Siedlungen des Landes bleiben und sich über Jahrhunderte einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft liefern.
Córdoba agierte im Auftrage des Gouverneures von Panama, Pedroarias de Ávila. 1526 arbeitete Córdoba jedoch scheinbar zunehmend für die Interessen Hernán Cortés'. Pedroarias witterte bei seinem engen Vertrauten, der auch Leiter seiner Gouverneurswache war, Verrat und köpfte ihn - so, wie er bereits seinen Schwiegersohn Vasco Núñez de Balboa umgebracht hatte. Der Leichnam Córdobas wurde bei Ausgrabungen im Frühjahr 2000 freigelegt.
Córdoba gilt heute als der Gründer Nicaraguas und nach ihm ist Währung des Landes benannt.
Er ist leicht mit seinem bekannteren Namensvetter Francisco Hernández de Córdoba zu verwechseln, dem Entdecker Yucatans. Beide waren spanische Konquistadoren und fast zur gleichen Zeit an der Erforschung und Eroberung Amerikas beteiligt. Letzterer starb aber 1517 bei einer Schlacht mit einer Maya-Armee. Insgesamt ist aber bei beiden über die Zeit vor den Amerika Reisen fast nichts bekannt, nicht einmal das Geburtsdatum ist sicher.


Nicaragua: P-110, 20 Córdobas, 1962, Porträt Cordoba

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