Deutsche Kolonial-Gesellschaft

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Deutsche Kolonial-Gesellschaft

Im 19. Jahrhundert bestanden in Deutschland mehrere Kolonialvereine. Im Jahre 1887 schloss dann Herzog Johann von Mecklenburg-Strelitz diese Vereine, unter anderem die Deutsche Afrikanische Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung Äquatorialafrikas und den Deutschen Kolonialverein zu der Deutschen Kolonial-Gesellschaft zusammen, deren Sitz in Berlin war und die als zentrales Thema die Pflege der deutschen kolonialen Belange hatte.
Nach dem Verlust der Besitzungen im 1. Weltkrieg stellte sich die Deutsche Kolonial-Gesellschaft das Ziel, die Erinnerung an den Kolonialgedanken zu erhalten. Dafür führte sie zwischen dem 04.11.1921 und dem 31.03.1922 den Deutsch-Hanseatischen Kolonial-Gedenktag in Hamburg bzw Bremen durch. Aus Anlass dieser Veranstaltungsreihe wurden Serienscheine in zwei Serien ausgegeben, Serie A mit Bildern aus den ehemaligen deutschen Kolonien und Serie B mit Porträts von deutschen Kolonialpionieren. Die Vorderseite ist bei jeder Serie jeweils gleich, nur die Rückseite ist motivlich unterschiedlich.