Costa Rica: Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol, Cartago

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Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol, Cartago, Costa Rica


Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol - 2010

Cartago ist die Hauptstadt einer gleichnamigen Provinz in Costa Rica, etwa 22 km östlich der Hauptstadt San José gelegen. Sie wurde 1563 als erste spanische Siedlung vom Konquistador Juan Vázquez de Coronado gegründet bis war zur Unabhängigkeit Costa Ricas im Jahre 1821 Sitz des spanischen Gouverneurs.
1723 wurde die Stadt durch eine Eruption des Vulkans Irazú zerstört; ein weiterer Ausbruch traf die Stadt 1963. Auch große Erdbeben in den Jahren 1822, 1841 und 1910 führten zu schweren Beschädigungen.
Im Park der Stadt Cartago befinden sich die Ruinen der Kirche des Apóstol Santiago die zu den nationalen Kulturdenkmälern Costa Ricas zählt. Von der einheimischen Bevölkerung wird diese Anlage als Las Ruinas bezeichnet. Ihr Baubeginn geht auf das Jahr 1575 zurück. Dieser Bau wurde jedoch in Jahren 1630 und 1656 durch Erbeben zerstört, weshalb ein Neubau der Kirche begonnen wurde, der 1662 abgeschlossen und geweiht werden konnte.
In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kirche immer wieder von schweren Schäden durch Erdbeben getroffen und immer wieder in veränderter Form aufgebaut. Erst 1910 entschloß man sich endgültig für einen Neubau weiter östlich, wo dann die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles erbaut wurde. Die Ruinen der Kirche (Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol) wurden am 25. August 1982 per Dekret Nr. 13799-C zum Kulturdenkmal Costa Ricas erklärt.
Von 1939 bis 1942 wurde ein Bild dieser Ruine auf einem 5 Colones Schein verwendet.

Costa Rica: P-204, 5 Colones, 1939-42, Rückseite

CostaRica P0204 5Colones Rs.jpg